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Herzlich willkommen auf meiner Internetseite. Hier erfahren Sie Neuigkeiten aus Politik, den Wahlkreis Köln / Leverkusen und zu meiner Person.

Festvortrag bei der Europa-Union in Leverkusen

Sehen Sie hier meinen Festvortrag bei der Europa Union in Leverkusen zum Thema der Zukunft Europas. Ich gehe hierbei auf vier Herausforderungen denen sich Europa in den nächsten Jahrzehnten zu stellen hat ein.

Der erste Teil handelt von der Beschleunigung der Welt und der Zunahme des Wissens und der Computertechnik mit den einhergehenden Möglichkeiten aber auch Gefahren. Im zweiten Teil benenne ich die konkreten Gefahren und Herausforderungen denen sich Europa aktuell zu stellen hat. Hierzu zählen insbesondere das Wachstum der Bevölkerung, die Ressourcenknappheit, der Klimawandel und die Gefahr eines Atomkrieges. Im dritten Teil des Vortrags stelle ich die Aufgabe der Europäischen Union bei der Bewältigung dieser Herausforderunen dat und mach konkrete Vorschläge zur Migrationspolitik, europäischen Arbeitslosenversicherung, europäischen Armee und zur Umweltpolitik Europas. Abschließend beschäftige ich mich mit der historischen Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai und der Gefahr einer Lähmung des Europäischen Parlamentes durch rechtspopulistische Parteien. Hier der Link zum Video:

Feinstaub Gesundheit

Was bedeutet Feinstaub für die Gesundheit?

Zu dieser Frage veranstaltete die Bürgervereinigung "Lev muss leben" am Montag, 7. Januar, einen Infoabend im Vortragssaal des Forums Leverkusen. Als Gast der Vereinigung von Bürgerinitiativen durfte ich einen Fachvortrag halten. Hierbei wies ich insbesondere auf die Gefahren von Feinstaub für Kinder und ältere Menschen hin. Es wird immer klarer, dass Feinstaub bei Kindern zu Autismus, ADHS, Lernstörungen und sogar IQ-Verlusten führen kann. Was die Stadt und der Einzelne tun kann kam hierbei auch zur Sprache. Das Interesse der Leverkusener Bevölkerung war groß.

Hier finden Sie die vorgestellten Folien.

Gefahren durch Lärm- und Feinstaubbelastungen

Am Montag den 12.November 2018 informierte Prof. Karl Lauterbach rund 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger über erhöhte CO2-Werte und die Gefahren durch Lärm- und Feinstaubbelastungen. Insbesondere der Anstieg der Feinstaubbelastung droht für viele Menschen zu einer unsichtbaren Gefahr zu werden: schon heute sterben in Deutschland geschätzt über 60.000 Menschen jährlich am Umweltkiller Feinstaub. Welche Auswirkungen haben Lärm, Abgase und Feinstaub auf die Gesundheit der Menschen? Wie erleben die Bürgerinnen und Bürger diese Belastungen, und was können wir tun, dass die Luft in den Städten besser wird, die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger aber erhalten bleibt? Bei aller Rücksichtnahme auf die Belange der lokalen Akteure in Industrie und Handel muss die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund stehen. Es darf nicht sein, dass wir die umwelt- und verkehrspolitischen Sünden der Vergangenheit wiederholen. Diskutiert wurden auch die Fragen, wie die Autohersteller in die Pflicht genommen werden können? Was nützen Fahrverbote? Und ist der Umstieg vom Diesel zum Benziner eigentlich sinnvoll?

Die Folien zum Fachvortrag finden Sie hier: Lärm-und Feinstaubbelastung

Einen Link zur sog. "Rotterdam-Studie": https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4579264/

Es darf nicht auf Kosten der Gesundheit der Bürger der Stadt Leverkusen gebaut werden

Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zum Bau der A1 Brücke ist für mich eine herbe Enttäuschung weil das Gericht sich mit den gesundheitlichen Folgen des Bauvorhabens nicht beschäftigt hat. Nur ein langer Tunnel, der den Fernverkehr der A1 unter den Rhein und das Stadtgebiet führt, würde die Feinstaub-Konzentration in Leverkusen auf ein verantwortbares Mass reduzieren. Daher muss eine politische Entscheidung für die bessere und gesündere Lösung für Leverkusen erwirkt werden. Dafür werde ich mich im Deutschen Bundestag mit Druck und Überzeugung weiter einsetzen. Niemand darf sich hinter der Entscheidung in Leipzig verstecken. Der lange Tunnel wäre zwar teurer, aber gesünder für ganze Generationen in Leverkusen. Es darf nicht auf Kosten der Gesundheit der Bürger der Stadt Leverkusen so billig wie möglich gebaut werden.

Audio: Leverkusener Brücke: Gefahren für Gesundheit? - WDR 5 Morgenecho Interview - WDR 5 - Audio - Mediathek - WDR

Leverkusener Brücke über die A1: Gegner nach Urteil enttäuscht | Kölner Stadt-Anzeiger

Feinstaub in Leverkusen kostet Menschenleben – Was können Bürger und Politik tun?

Ende Juni erschien in einer der wichtigsten Fachschriften für Medizin eine Studie zu den Gefahren des Feinstaubs, die einen Meilenstein in der Erforschung der Frage nach der Schädlichkeit von Feinstaub darstellt. Ein Team der Harvard School of Public Health, wo auch ich seit fast 20 Jahren meine Gastprofessur habe, hat bei 60 Millionen Amerikanern insgesamt 22 Millionen Todesfälle über 12 Jahre ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie bestätigen mit noch nie dagewesener Präzision das, was auch andere Studien schon nahegelegt haben. Die wichtigsten Ergebnisse haben große Bedeutung nicht zuletzt für Leverkusen. Zunächst kann man sehen, dass es für Feinstaub keine sichere untere Dosis gibt. Genau wie beim Rauchen schadet Feinstaub von der niedrigsten Konzentration an, und es gibt auch keine Grenze des Schadens nach oben. Das heißt, dass selbst ein Raucher durch Feinstaub sein Sterblichkeitsrisiko weiter steigert. Die Dosis-Wirkungsbeziehung zeigt, dass pro 10 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter die Sterblichkeit zwischen 8 und 10 % steigt. Eigene Berechnungen auf der Basis dieser Studie und anderer Studien lassen mich zu dem Schluss kommen, dass pro Jahr zwischen 140 und 200 Leverkusener an den Folgen des Feinstaubs sterben, die im Durchschnitt sonst noch 10 Jahre gelebt hätten. Diese Berechnung setzt auf den bekannten Feinstaubmesswerten in Leverkusen und einer realistischen Absenkung durch Verkehrsmaßnahmen um durchschnittlich 10 Mikrogramm pro Kubikmeter auf, was etwa einer Senkung des Niveaus um ein Drittel bis zur Hälfte gleichkäme. Da mittlerweile auch als gesichert gilt, dass Feinstaub zu Demenz führen kann und den Verlust der Merk- und Denkfähigkeit im Alter beschleunigt, muss ehrgeizig gegen diese Gefahren vorgegangen werden. Verharmlosung ist verantwortungslos, es geht hier nicht um die Frage Luftkurort oder Industriestadt, sondern schlicht um eine realistische Senkung, die auch darüber entscheiden wird, wer in Zukunft in Leverkusen leben will. Da die Gefahren des Feinstaubs in Zukunft als das neue Rauchen diskutiert werden, wird das Thema in den nächsten Jahren massiv an Fahrt gewinnen.

Wie kann dieses Ziel erreicht werden?

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Die Nahrungskonzerne haben sich darauf spezialisiert billiges und kalorienreiches Essen durch künstliche Farb- und Geschmackstoffe zu vermarkten. Gesunde Ernäh-rung ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, denn Armut kann dick und krank machen. Gesunderhaltende Verpflegung in guter Qualität ist in Deutschlands Kin-dertagesstätten (Kitas) und Schulen bisher nur wenig erfüllt. Dies wirkt sich nach-teilig auf die gesundheitliche Entwicklung und sogar auf den Lernerfolg der Kinder und Jugendlichen aus. Mit dem erfreulichen Ausbau der Ganztagsangebote der Kitas und Schulen in Deutschland übernimmt der Staat im Rahmen seiner Fürsorgepflicht auch die Verantwortung für die angemessene Verpflegung der Kinder und Jugendlichen. Die Zahl der Kinder, die mittags in der Kita verpflegt werden, hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. Klar ist aber auch: Verbraucherinnen und Verbraucher sollen selbst über ihre Ernährung bestimmen. Dennoch ist diese Entscheidungsfreiheit oft eingeschränkt. Wer etwa weniger verdient und schlechter ausgebildet ist, greift öfter zu Fast Food und Fertiggericht. Es fehlt an Transparenz, Informationen und Kenntnissen über Angebotsalternativen.
Vor allem Kinder aus sozial benachteiligten Familien brauchen mehr Unterstützung durch die Politik. Ziel meiner Politik ist es daher, mehr Schulen und Kitas einen Zugang zum Thema gesundes Essen zu verschaffen sowie die dortige Ernährungsbildung insgesamt zu stärken. Ich möchte Sie als Ihr Bundestagsabgeordneter, aber ebenso als Arzt einladen, um mit Ihnen über gesunde Ernährung zu diskutieren, auch im Lichte neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Dazu lade ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich am Dienstag, den 13. Juni 2017, 19.30 Uhr ins Bistro „Le Buffet“ (Bezirksrathaus Köln-Mülheim) ein.

Diese Veranstaltung ist der dritte Teil der Reihe „GESUNDE.STADT“. Im Zentrum steht hierbei die soziale Gerechtigkeit im Kontext Armut, Bildung und Gesundheit und wie wir Gesundheit solidarisch gestalten können. Auch der Aspekt Gesundheit für ge-flüchtete Menschen wird hierbei aufgegriffen.
Zusätzlich geht es aber auch um die konkrete Gesundheitsförderung vor Ort und wie das Wohnen im Alter sowie die Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Älteren gerecht verwirklicht werden kann.

Diskussion über die Veränderungen in der Pflege und die Pflegeberufereform

Volles Haus in Köln-Mülheim

Diskussion über die Veränderungen in der Pflege und die Pflegeberufereform

Über 70 Gäste aus Gewerkschaften, Pflegediensten, Krankenhäusern und Krankenkassen folgten dem Referat von Prof. Karl Lauterbach, als stellvertretender Vorsitzender der SPD‐Bundestagsfraktion zuständig für Gesundheit und Pflegepolitik. Lauterbach umriss in seinem Beitrag die vielen Gesetze, welche in der Pflegepolitik in der aktuellen Legislatur auf den Weg gebracht wurden und hob dabei hervor, dass keine Bundesregierung zuvor so viel Geld in den Bereich der Pflege gesteckt habe wie die aktuelle große Koalition. In schwierigen Koalitionsverhandlungen, bei denen Karl Lauterbach die SPD im Bereich Gesundheit & Pflege vertreten hat, konnte die SPD gegenüber der Union vieles durchsetzen. Die Bürgerversicherung, versprach Lauterbach zum Schluss, wird ebenso wie die Parität bei den Beitragszahlungen, Ziel sozialdemokratischer Gesundheitspolitik bleiben und im Regierungsprogramm der SPD Einzug erhalten. Hierüber hat sich Lauterbach noch kurz vor der Veranstaltung in Köln Mülheim mit dem Kanzlerkandidaten der SPD, Martin Schulz, verständigt.

Artikel im Kölner Stadtanzeiger


 

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