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Herzlich Willkommen auf meiner Internetseite. Hier erfahren Sie Neuigkeiten aus Politik, den Wahlkreis Köln / Leverkusen und zu meiner Person.

Rente

 

Bundestagsabgeordneter Karl Lauterbach im Kandidatencheck

Der Kandidatencheck des WDR ist online. Der „WDR-Kandidatencheck“ zur Bundestagswahl 2017 möchte möglichst alle Kandidatinnen und Kandidaten, die in Nordrhein-Westfalen zur Bundestagswahl antreten, in einem kurzen Video vorstellen. Das Format: eine Kameraeinstellung, ein Fragenkatalog und vier Minuten Zeit. Damit alle dieselben Chance bekommen, wurden die Interviews unter Live-Bedingungen aufgenommen, es gibt keine nachträglichen Schnitte und Wiederholungen sind ausgeschlossen. Nach vier Minuten ist Schluss – auch mitten im Satz.
Mein Video können Sie nun unter folgendem Link ansehen ansehen:

WDR Bundestagskandidatencheck

gute Löhne

Der Arbeitsmarkt muss so funktionieren, dass ein Job reicht. Das heißt wir brauchen gute Löhne. Wir brauchen später eine gute Rente. Vor allen Dingen Sicherheit am Arbeitsplatz. Insbesondere auch, dass man aus der Teilzeit in die Vollzeit zurückkehren können muss.

 

Feinstaub in Leverkusen kostet Menschenleben – Was können Bürger und Politik tun?

Ende Juni erschien in einer der wichtigsten Fachschriften für Medizin eine Studie zu den Gefahren des Feinstaubs, die einen Meilenstein in der Erforschung der Frage nach der Schädlichkeit von Feinstaub darstellt. Ein Team der Harvard School of Public Health, wo auch ich seit fast 20 Jahren meine Gastprofessur habe, hat bei 60 Millionen Amerikanern insgesamt 22 Millionen Todesfälle über 12 Jahre ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie bestätigen mit noch nie dagewesener Präzision das, was auch andere Studien schon nahegelegt haben. Die wichtigsten Ergebnisse haben große Bedeutung nicht zuletzt für Leverkusen. Zunächst kann man sehen, dass es für Feinstaub keine sichere untere Dosis gibt. Genau wie beim Rauchen schadet Feinstaub von der niedrigsten Konzentration an, und es gibt auch keine Grenze des Schadens nach oben. Das heißt, dass selbst ein Raucher durch Feinstaub sein Sterblichkeitsrisiko weiter steigert. Die Dosis-Wirkungsbeziehung zeigt, dass pro 10 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter die Sterblichkeit zwischen 8 und 10 % steigt. Eigene Berechnungen auf der Basis dieser Studie und anderer Studien lassen mich zu dem Schluss kommen, dass pro Jahr zwischen 140 und 200 Leverkusener an den Folgen des Feinstaubs sterben, die im Durchschnitt sonst noch 10 Jahre gelebt hätten. Diese Berechnung setzt auf den bekannten Feinstaubmesswerten in Leverkusen und einer realistischen Absenkung durch Verkehrsmaßnahmen um durchschnittlich 10 Mikrogramm pro Kubikmeter auf, was etwa einer Senkung des Niveaus um ein Drittel bis zur Hälfte gleichkäme. Da mittlerweile auch als gesichert gilt, dass Feinstaub zu Demenz führen kann und den Verlust der Merk- und Denkfähigkeit im Alter beschleunigt, muss ehrgeizig gegen diese Gefahren vorgegangen werden. Verharmlosung ist verantwortungslos, es geht hier nicht um die Frage Luftkurort oder Industriestadt, sondern schlicht um eine realistische Senkung, die auch darüber entscheiden wird, wer in Zukunft in Leverkusen leben will. Da die Gefahren des Feinstaubs in Zukunft als das neue Rauchen diskutiert werden, wird das Thema in den nächsten Jahren massiv an Fahrt gewinnen.

Wie kann dieses Ziel erreicht werden?

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Diskussion mit Direktkandidaten zur Bundestagswahl Heute war ich zu Gast bei der Bayer AG, die alle Direktkandidaten des Wahlkreises eingeladen hat. Gerne bin ich dieser Einladung gefolgt, die zur ersten Diskussionsrunde mit den Kandidaten für die Bundestagswahl in Leverkusen und Köln-Mülheim geführt hat.

Die Nahrungskonzerne haben sich darauf spezialisiert billiges und kalorienreiches Essen durch künstliche Farb- und Geschmackstoffe zu vermarkten. Gesunde Ernäh-rung ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, denn Armut kann dick und krank machen. Gesunderhaltende Verpflegung in guter Qualität ist in Deutschlands Kin-dertagesstätten (Kitas) und Schulen bisher nur wenig erfüllt. Dies wirkt sich nach-teilig auf die gesundheitliche Entwicklung und sogar auf den Lernerfolg der Kinder und Jugendlichen aus. Mit dem erfreulichen Ausbau der Ganztagsangebote der Kitas und Schulen in Deutschland übernimmt der Staat im Rahmen seiner Fürsorgepflicht auch die Verantwortung für die angemessene Verpflegung der Kinder und Jugendlichen. Die Zahl der Kinder, die mittags in der Kita verpflegt werden, hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. Klar ist aber auch: Verbraucherinnen und Verbraucher sollen selbst über ihre Ernährung bestimmen. Dennoch ist diese Entscheidungsfreiheit oft eingeschränkt. Wer etwa weniger verdient und schlechter ausgebildet ist, greift öfter zu Fast Food und Fertiggericht. Es fehlt an Transparenz, Informationen und Kenntnissen über Angebotsalternativen.
Vor allem Kinder aus sozial benachteiligten Familien brauchen mehr Unterstützung durch die Politik. Ziel meiner Politik ist es daher, mehr Schulen und Kitas einen Zugang zum Thema gesundes Essen zu verschaffen sowie die dortige Ernährungsbildung insgesamt zu stärken. Ich möchte Sie als Ihr Bundestagsabgeordneter, aber ebenso als Arzt einladen, um mit Ihnen über gesunde Ernährung zu diskutieren, auch im Lichte neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Dazu lade ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich am Dienstag, den 13. Juni 2017, 19.30 Uhr ins Bistro „Le Buffet“ (Bezirksrathaus Köln-Mülheim) ein.

Diese Veranstaltung ist der dritte Teil der Reihe „GESUNDE.STADT“. Im Zentrum steht hierbei die soziale Gerechtigkeit im Kontext Armut, Bildung und Gesundheit und wie wir Gesundheit solidarisch gestalten können. Auch der Aspekt Gesundheit für ge-flüchtete Menschen wird hierbei aufgegriffen.
Zusätzlich geht es aber auch um die konkrete Gesundheitsförderung vor Ort und wie das Wohnen im Alter sowie die Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Älteren gerecht verwirklicht werden kann.

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