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Der Bundestagsabgeordnete und SPD-Fraktionssprecher für Kultur und Medien, Martin Dörmann, erklärte: „Das Ensemble der Kulturbauten um die Via Culturalis hat nicht nur nationale, sondern auch internationale Bedeutung. Die Dichte und Konzentration der Kulturgüter, der Vielzahl an historischen und (teilweise zukünftigen) modernen Bauten, der bedeutenden archäologischen Fundstücke sowie der direkten Nachbarschaft zum Weltkulturerbe Kölner Dom macht ein einzigartiges städtebauliches und architektonisches Ensemble aus, das es nun mit Bundesunterstützung für die Zukunft weiterzuentwickeln gilt.“

In der kommenden Dekade stehen erhebliche bauliche Veränderungen an, die dieses 2000-jährige Stadtquartier wesentlich verändern und weiterentwickeln werden. Die Komplexität der Vorhaben, die Vielzahl der privaten und öffentlichen Maßnahmen, das erhebliche Investitionsvolumen sowie die Prominenz der beteiligten Institutionen unterstreichen die außergewöhnliche Bedeutung des Vorhabens, das nun vom Bund mit einer Fördersumme von 4,8 Millionen Euro unterstrichen wird.

Ebenso wird ein weiteres, ganz anders gelagertes Städtebaukonzept in Köln-Chorweiler unterstützt. Der Bundestagsabgeordnete für Köln-Chorweiler und SPD-Fraktionsvize Dr. Rolf Mützenich betonte: „Chorweiler braucht dringend Hilfe! Der andauernd desolate bauliche Zustand einiger Teile des Stadtteils erfordert einen strukturellen Neuansatz. Chorweiler hat Chancen als Ort der Vielfalt von Nutzungen und Lebensstilen. Die geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation sind zukunftweisend für gleichartige Stadtteile Kölns (Finkenberg, Kölnberg), aber auch für andere Städte mit ähnlicher Problemstellung. Wir sind froh, dass der Bund das Kölner Stadtentwicklungskonzept nun mit fünf Millionen Euro unterstützt.“

Erhebliche Bestände in Chorweiler, die sog. Bergstedt-Immobilien sind in den Händen eines Zwangsverwalters. Die mit städtischer Mehrheit agierende Wohnungsgesellschaft GAG Immobilien AG soll die Bestände erwerben und mit städtischer Unterstützung notwendige Instandhaltungs- und Umfeldmaßnahmen vornehmen.

Mit dem seit 2014 aufgelegten Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ stellt das Bundesbauministerium erstmals erhebliche Bundesmittel zur Verfügung, um herausragende Projekte des Städtebaus auszuzeichnen und zu fördern. Insgesamt 150 Millionen Euro stehen für investive und konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit, hoher Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder hohem Innovationspotenzial bereit.
Eine vom Bundesbauministerium berufene Jury aus Mitgliedern des Deutschen Bundestages und Experten verschiedener Fachdisziplinen hat unter Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Florian Pronold „Premium-Projekte“ aus der großen Zahl der Anträge im Juni 2015 ausgewählt.

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